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Professor Uwe J. Reinhardt MA

Prof. Uwe J. Reinhardt MA ist Kulturwissenschaftler, Journalist und Ausstellungsmacher mit Schwerpunkt Konzeption/Creative Writing. Leiter des edi - Exhibition Design Institutes; Leiter der Designredaktion

Prof. Uwe J. Reinhardt MA ist Kulturwissenschaftler, Journalist und Ausstellungsmacher mit Schwerpunkt Konzeption/Creative Writing. Leiter des edi - Exhibition Design Institutes; Leiter der Designredaktion

Nach Verwaltungsausbildung und journalistischer Ausbildung bei einer Tageszeitung im Feuilleton Studium der Empirischen Kulturwissenschaft und Design, Politikwissenschaft und Germanistik in Tübingen und Stuttgart (M.A.) mit besonderem Blick auf Gestaltung, Grafik-Design und Kommunikation von Kulturprojekten. Danach Redakteur bei einem ARD-Medienprojekt. Lehraufträge für Design/Text/Konzeption an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Kommunikations-Design), der FH Würzburg-Schweinfurt (Kommunikations-Design) sowie für Journalismus an der Universität Hohenheim (Leitung der Lehrredaktion). Peer am Studiengang Visuelle Kommunikation an der Universität der Künste (UdK) in Berlin. Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Gutachter der Europäischen Kommission für transnationale Projekte in Ägypten, Frankreich, Griechenland, Italien, Marokko, Österreich, Rumänien, Slowenien, Slowakei, Spanien und der Türkei. Mitglied in DJU/DJV. Research Fellow bei IEIE e.V. Externer Beirat beim Institut für Buchgestaltung und Medienentwicklung an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Designforschungsprojekte im «labor visuell».
DAAD-Gutachter für die Auswahlkommission „Bildende Künste, Design, Film“ (Deutsche ins Ausland & BewerberInnen aus dem Ausland)

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Chair Creative Writing/Text/Communication

Lecturers:

Benjamin Arndt
Heike Frank
Torsten Goffin
Axel Jasch
Christian Jendreiko
Dipl.-Des. Tobias Jochinke MA
Pia-Nora Merle-Pier
Dipl.-Des. Jens Müller
Heiko Schulz
Uwe Steinacker
Kathrin Spohr (bis 2009)
Prof. Dipl.-Des. Anja Steinig (bis 2009)

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Tutors:

Joan Louise Canda (Designredaktion)
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Nadine Nebel BA (edi)
Edi Winarni BA (edi)

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Leiter des Exhibition Design Institute – edi
Head of Exhibition Design Institute – edi

Fachhochschule Düsseldorf
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Fachbereich Design/Faculty of Design
Georg-Glock-Strasse 15
D-40474 Düsseldorf

Büro: N2.23a/N2.54

Telefon: +49-211-4351-254/159
Telefax: +49-211-4351-203

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Privat
Private

Text/Gestaltung/Konzeption. Schwerpunkte: Text und Drehbuch, Redaktion und Konzeption, Ausstellungsgestaltung und Szenografie, Bücher und Kataloge. Integration von Fotografie und Neuen Medien.

Hölderlinplatz 2a
D-70193 Stuttgart

Telefon: +49-711-236-2503
Telefax: +49-711-236-2504

fhd@uwejreinhardt.de >>


Text/Verbale Kommunikation
Creative Writing

Das Lehrgebiet Text / Verbale Kommunikation / Creative Writing im Design gehört zum Studiengang Kommunikationsdesign und soll den jungen Bereich der verbalen Kommunikation komplementär zum klassischen Feld der visuellen Kommunikation entwickeln, etablieren und ausbauen.
Besondere Bedeutung kommt der Lehre auch durch die Integration des Fachbereichs Design innerhalb der gesamten Hochschule und die Kooperation mit externen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Institutionen zu.
Die Lehrenden verfügen darum gleichfalls über ein hohes Maß an Integrations- und Kooperationsfähigkeit sowie Kontaktfreude. Sie vertreten das Lehrgebiet im Grund- und Hauptstudium vom Bachelor bis zum Master.
Im Bereich der Gestaltungsgrundlagen sollen die Studierenden zu kritischer und konstruktiver Auseinandersetzung mit Phänomenen der verbalen Kommunikation angeregt werden. Durch eine Sensibilisierung der Wahrnehmung ist auf die Möglichkeiten von Sprache als Medium der Gestaltung aufmerksam zu machen. Besonders zu berücksichtigen sind sprachliche Leistungen in Verbindung mit visuellen Momenten der Kommunikation. Verbindungen zu den anderen Lehrgebieten sind selbstverständlich, insbesondere zu Designtheorie, konzeptionellen Fragestellungen und Redaktion/Edition.
Im Rahmen der weiterführenden Gestaltungsprojekte sollen eine intensive Entwicklung der Rezeptions- und Reflexionsfähigkeit gefördert und in Ergänzung zu einer differenzierten Begriffsbildung ein fundiertes Qualitätsgefühl und kompetentes Urteilsvermögen für Textgestaltung entwickelt werden. Die Bedeutung der Sprache als metamediales Instrument für Konzeption, Präsentation und Dokumentation ist herauszustellen.

«...mit dem Geschichtenerzählen dem flüchtigen Augenblick des Glücks Dauer zu verleihen, die Zeit des Glücks langsamer verrinnen zu lassen, als dies in der erfahrenen Realität geschieht, Lebensgeschichten nachträglich gelingen zu lassen, wenn sie in Wahrheit doch gescheitert sind.» (George Steiner)

«Wie kann etwas sinnvoll sein, wofür es keine Dozenten oder Lehrer, keine Schule, keine Akademie, keine anerkannten Regeln oder Lehrbücher gibt und das an keiner Universität unterrichtet wird? Sogar deutsche Universitäten, die sonst alles unterrichten, haben keine Professoren für das Schreiben, und kein einziger Autor hat, soweit ich weiß, je vorgegeben, sein Geheimnis zu unterrichten.» (Henry James, 1884)

Aber dennoch:

Es mangelt an positiven Bestimmungen dessen, was Gestaltung ist, tut und soll. Es läuft vielleicht zuletzt auf die Moral des Geschichtenerzählens selbst hinaus. Geschichtenerzählen ist nämlich das Mittel schlechthin, mit dem sich die Menschen ihr Leben erklären, mit dem sie zu einem Zusammenhang, also zu sich selbst finden. Wenn es darum geht, unscharfe Eindrücke in Informationen zu wandeln und daraus Wissen zu formen, sind wir immer noch auf Text und gestalterische Umsetzung angewiesen.

Unser Ausgangspunkt ist doch jeweils eine genauere inhaltliche Auseinandersetzung, die erst nach den «Geschichten» und dann nach den formalen und auch räumlichen Reiz- und Anmutungswirkungen fragt. Kommunikation benötigt Übersetzungen und jeweils einen roten Faden in Form von dichter Beschreibung. Wir erarbeiten nach einer umfangreichen Recherche und Aufarbeitung des Themas inhalts- und themenorientiert mit assoziativen Ideen. Bei Projekten behandeln wir inhaltliche Konzeption, Design und Text auf verschiedenen, sinnlich erfahrbaren Ebenen. In diesem Sinne setzen wir tatsächlich auf die «longue durée» einer aufklärerischen kulturellen Arbeit, für die wir eine Rhetorik und Sprache finden. Der Zugang ist poetisch. Die Präsentationen werden zusammengebunden, verdichtet und in eine ästhetische Wirkung übersetzt. Fakten erzählen und Fragen assoziieren! ­Ich verstehe unsere Arbeit als konzeptionellen Prozess. Und als präzises Handwerk.

Der Text der Dinge. Die wirkliche Kultur bietet nur Objekte, die von menschlicher Sprache durchdrungen sind: Beschreibung, Kommentar, Gespräch. Bild hat immer mehrere Bedeutungen. Deshalb werden die Fotos der Zeitungen immer beschriftet: um das Risiko zu vermindern, das die Vielzahl der Bedeutungen mit sich bringt. Es gibt das schöne Goethe-Wort, dass jede Wahrheit zuletzt in einem Bilde beschlossen liegt, das meint aber wohl das Meta-Bild, als symbolische Form. Kulturanalyse untersucht deshalb Bild und Text.

Italo Calvino hat kurz vor seinem Tod noch sechs Werte für den ästhetischen Diskurs der Zukunft anempfohlen, in substantivischer Knappheit und abstrakter Offenheit betitelt:

Leichtigkeit, Schnelligkeit, Genauigkeit, Anschaulichkeit, Vielschichtigkeit und Konsistenz.

Jede Kunst sollte etwas sein, das ganz kühn macht und zugleich immer in Distanz bleibt. Damit meine ich nicht räumliche Entfernung, sondern eine Distanz, die dem anderen die Würde lässt. Kunst kann ich mir jedenfalls nur in dieser heroischen Distanz vorstellen ­– die auch eine Art Verehrung des einen für den anderen ist und gleichzeitig eine Art Strenge.

Diese respektvolle Distanz, Transparenz mit Faszination und Begeisterung, ist meine eigene Motivation. Es geht darum, phantasiereich Spuren zu legen. Zuhören können. Breite Kritik geben. Korrekturen. Redigieren. Rezensionen. Handwerkszeug anbieten: Schreibwerkzeuge. Recherchen. Auch neue Textformen wie Weblogs, Texte für Flash und neue Medien überhaupt.

Die Kunst des professionellen Schreibens ist lernbar und man kann Text selbstverständlich unterrichten. Seit Jahren ist für mich sehr interessant, dass Studierende in sprachorientierten Studiengängen viel weniger spannend und viel weniger originell schreiben – tatsächlich: viel schlechter als die Grafiker. Die Kommunikationsdesigner haben dafür unglaubliche Berührungsängste mit dem Texten – bis sie sich drauf einlassen. Der alte schlechte Aufsatz-Unterricht lässt negativ grüßen. Natürlich muss man auch sensibilisieren und motivieren. Man muss didaktisch Grundlagen als theoretisches Wissen vermitteln und direkt schöpferische und gestalterische Fähigkeiten herausfordern. Text ist ein wunderbares Mittel für selbstständiges kreatives Handeln. Professionalisierung von Lehre und Studieren setzt ein genaues Planen und seriöses Einbinden der Aufgaben in das kulturelle und soziale Umfeld voraus: Integration, Rezeption, Reflexion, Begriffsbildung, Qualitätsgefühl, Codes aufbrechen, gestalterische Vermittlung – das ist alles richtig: Aber es muss eben zur Sprache gebracht werden.

Wenn wir es einmal strukturell sehen, dann geht es um Fachkompetenz (Sprache lernen, Kognitives und Narratives, Elemente der Kommunikation), Methodenkompetenz (operationale Werkzeugkiste, Handwerkszeug), Sozialkompetenz (komplexe Aufgaben in den Griff bekommen, Strategien, im Team operieren, selbstbewusstes Spezialwissen) und Selbstkompetenz (ein weiter Horizont: Konzeptionelles, Redaktionelles, Dramaturgisches, Präsentieren, Eloquenz der Professionalität, Flexibilität, ständige Paradigmen- und Perspektivenwechsel). Aktion statt Reaktion.

Text und Kommunikations-Design. Lustigerweise meinen viele «das Setzen», also den Satz von Texten, wenn Sie von «Textgestaltung» sprechen. Der Unterricht im Kreativen Schreiben für Kommunikations-Design reflektiert die kommunikativen Beziehungen von Text und Design. Der dramaturgische Bogen eines solchen Unterrichts muss sich an den jeweiligen konkreten Bedürfnissen der Studierenden orientieren. Man reflektiert praktisch und theoretisch verschiedene Verwendungen von Sprache für Kommunikation. Text wird dabei als konzeptionelles Format verstanden. Gestalterische Projekte werden in diesem Sinne «Text» konzeptionell durchgearbeitet. Der Ansatz liegt auch bei den visuellen Projekten der Studierenden:

Wie setzt sich das Seminar zusammen, was machen die Studierenden sonst für Aufgaben? Was unterrichten die Kollegen gerade? Kann ich anknüpfen? Kann man trans-disziplinär arbeiten? Wie viel Inhalt tut gut? Wie kommen Ideen aufs Papier? Welche Geschichten werden erzählt? Wie verläuft die Story eines Entwurfes? Was kann Text für kognitive und soziale Prozesse leisten?

Diskussion / Motivation / Konzeption / Direktion / Publikation / Kommunikation.
Kreatives Schreiben kann als Methode der Dichten Beschreibung dienen und damit als konzeptionelle Technik zur Klärung von Sachverhalten und Lösung von Problemen, sogar als Mittel der Reflexion und Supervison verstanden werden: sich ausdrücken, sich über Fragen und Aufgaben klar werden, zu formulieren, zur Sprache bringen oder zu erläutern, vorzustellen, zu präsentieren oder eine Idee sogar zu verteidigen. Sprache ist Mittel der Integration, weil sie ein offenes System ist, und Medium der Gestaltung. Mir ist deshalb auch das persönliche Betreuen in direkten Gesprächen, in dialogischer Evaluation besonders wichtig.

Neben klassischen Modellen der Text-Ausbildung bediene ich mich dabei auch den kulturwissenschaftlichen Zugängen: wie eben der «Dichten Beschreibung» oder der «Symbolischen Formen». Ideen aufs Papier bringen ist Entwerfen. Ich favorisiere weiche Methoden: Konzentration auf einmal handwerkliche Grundlagen und zum anderen auf experimentelle und freie, auch durchaus künstlerische Mittel des Erprobens von Texten. Ich setze auf die assoziative Vermittlung und workshopartige Elemente – Seminar als Werkstatt, oder wie ein Text-Labor. Kognitive Fähigkeiten und Sozialkompetenz müssen auch, siehe die Ergebnisse der Studien Pisa oder Delphi, «frei» entfaltet werden (= Analythische Denkprozesse). Ein ständiger wohlüberlegter Wechsel der Perspektiven scheint mir inspirierend hilfreich für die Praxis: Text als kultursoziale Praxis. Ausdrücklich beziehe ich mich auf die angelsächsische Tradition des Unterrichtens von «Creative Writing», auch wenn die Methoden nicht zwingend übertragbar sind.

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf dem lesenden und schreibenden Verstehen von ästhetischen Phänomenen: Analyse, Bewertung oder Direktion, Redaktion oder Synthese. Professionelles Lesen, das bedeutet, den Sinn eines Textes intuitiv im Ganzen zu erfassen. Und «Text» meint hier auch Konzeption oder Story oder Entwurf. Schreiben bedeutet: Konzeptionieren, Entwerfen, Gestalten, das heißt, eine Idee argumentativ oder erzählend entfalten. Die Fähigkeit, Ergebnisse oder Wirkungen abzuschätzen, intuitiv Operationen zu überschlagen, ist Voraussetzung dafür, überhaupt kompetent mit gestalterischen Mitteln umzugehen.

Text und Design: «Creative Writing» kann Mängel der sprachlichen Sozialisation ausgleichen: auch wieder Spaß am Schreiben finden, ein Mittel zur Reflexion haben, sich also schreibend über Zusammenhänge klar werden, kulturelle Systeme verstehen, redaktionelle Kompetenz entwickeln, man kann schauspielartige Schreibstile annehmen, also auch spielerisch gestalten, Erfahrungsauthentizität wird persönlich und dokumentierbar, man kann Arbeitsprozesse begleiten, Material und Fakten schneller aufbereiten, man kann Fragen überhaupt erst einmal finden und formulieren, Themen lassen sich nicht nur mit mind-maps oder ähnlichem generieren. Sprachliche Dokumentationen helfen, als Erkenntnisschritt, zur Interpretation.

Man kann Reden und Gespräche und Präsentationen logischer aufbauen, Argumentations-Linien besser erfassen, besser aktiv und passiv kommunizieren. Man gewinnt persönliche Präsenz, wenn man Sprachkompetenz erhöht. Man kann auch besser zuhören. Man kann komplizierte Sachverhalte schneller auf den Punkt bringen, Situationen präziser benennen und Wirkungen klarer herausarbeiten. Man kann Bilder kommentieren und beschreiben – damit lesbar machen. Man kann lernen umständliche und lange Texte zu vermeiden. Wie in einer Rasiermessermethode kann man üben, wie sich Kausalzusammenhänge (Wenn/Dann) darstellen oder ausdrücken lassen. Konkret statt abstrakt. Man kann lernen, klarer und pointierter zu schreiben. Man kann damit aufmerksamer und achtsamer arbeiten, aber auch mehr Aufmerksamkeit einfordern. Man lernt Thesen zu bilden und Ideen auf ihre Tragfähigkeit hin zu überprüfen. Man kann einen Gegenstand entfalten und assoziieren. Man gewinnt Verständnisfähigkeiten für Rhythmus, Einbildungskraft und Beschreibungs-Kompetenz.

Der Text muss Bilder, Zeichen und Symbole beschriften, beschreiben, kommentieren, abstrahieren, deuten und er muss sie vermitteln. Konzepte sind Dramaturgien oder Parcours, natürlich gestalterisch, von einer Text-Anatomie zusammengehalten. Texte sind Vokabular und Grammatik der Gestaltung. Die Besonderheiten des Textes und Erzählens strukturieren auch den literarischen Raum von Design. Das ist die Schnittstelle, die mich interessiert.

FH Düsseldorf
06.04.2012 - 01:53

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